Wie Stellenanzeigen funktionieren – und wo ihre Grenzen liegen
Die klassische Stellenanzeige ist reaktiv: Ein Unternehmen veröffentlicht eine Vakanz und wartet darauf, dass sich passende Kandidaten melden. Das funktioniert gut, solange genug qualifizierte Menschen aktiv suchen.
Genau das ist heute jedoch das Problem. In einem Markt mit mehr offenen Stellen als verfügbaren Fachkräften erreichen Stellenanzeigen nur einen kleinen Teil des Talentpools – nämlich die unter 30 Prozent, die gerade aktiv auf Jobsuche sind. Die qualifiziertesten Kandidaten sind oft bereits in Beschäftigung und schauen sich nicht aktiv um. Sie sehen die Anzeige nie.
Was Active Sourcing anders macht
Active Sourcing dreht den Spieß um: Statt zu warten, werden passende Kandidaten gezielt und proaktiv angesprochen – über LinkedIn, Xing, Fachnetzwerke und persönliche Kontakte.
Der entscheidende Vorteil: Active Sourcing erreicht auch die rund 70 Prozent der Fachkräfte, die nicht aktiv suchen, aber durchaus für das richtige Angebot wechselbereit sind. Genau dort liegen die besten Kandidaten. Recruiting-Partner mit Active-Sourcing-Kompetenz erreichen dadurch Besetzungsquoten von über 90 Prozent – auch bei Engpassberufen.
Der direkte Vergleich
Reichweite: Die Stellenanzeige erreicht nur aktiv Suchende. Active Sourcing erreicht den gesamten relevanten Markt.
Geschwindigkeit: Anzeigen sind passiv und unkalkulierbar – es kann dauern, bis sich jemand meldet. Active Sourcing ist planbar, weil die Initiative beim Recruiter liegt.
Qualität: Über Anzeigen kommt, wer gerade verfügbar ist. Über Active Sourcing kommt, wer am besten passt.
Aufwand: Die Anzeige ist günstig und schnell geschaltet, aber bei Engpassberufen oft wirkungslos. Active Sourcing ist aufwändiger, liefert aber verlässlich Ergebnisse.
Wann welcher Ansatz sinnvoll ist
Stellenanzeigen behalten ihre Berechtigung – etwa bei Berufen mit großem Bewerberpool, bei Einstiegspositionen oder zur Stärkung der Arbeitgebermarke.
Sobald es jedoch um Engpassberufe, Fach- und Führungskräfte oder zeitkritische Besetzungen geht, führt an Active Sourcing kein Weg vorbei. Die meisten Unternehmen kombinieren beides – wobei die aktive Suche bei knappen Profilen den Ausschlag gibt.
Der pragmatische Weg: Ein Partner, der Active Sourcing als Kernkompetenz beherrscht und das Ergebnis garantiert. ANGEHEUERT kombiniert Active Sourcing, Social Recruiting und Headhunting zum Fixpreis – mit Talent-Garantie.
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